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 ….Zu den wenigen ü̈ber viele Jahre politisch aktiven Bands, die sich lange treu geblieben sind, gehö̈rt die Gruppe Schweinecombo….Weil aber nicht nur Themen ä̈lter werden, sondern auch Zornesfalten tiefer, benannte sich die Schweinecombo nach 25 Jahren um, und zwar in ZAM!: Zornige Alte Mä̈nner….
(SZ) – 27. April 2018

In den 80er Jahren waren sie die Kultkombo der der Friedensbewegung. Als „SCHWEINEKOMBO“ spielten sie in ganz Deutschland auf Demos, Friedensfesten, Ostermärschen und Unifesten, tourten mit dem Rockmusical „Tage die wie Wunden brennen“ von Klaus-Peter Wolf durch die Republik und kamen mit ihrer Single „Fighting for Nelson Mandela“ bis nach Mosambik.

Nach 40 Jahren machen sie als „ZORNIGE ALTE MÄNNER“ weiter. Die Themen der Songs haben sich kaum verändert: waren es in den 80ern Kalter Krieg, Ausländerfeindlichkeit, Neonazis und Arbeitslosigkeit sind es heute Fremdenfeindlichkeit, Hartz 4, Kriege und Neonazis! Aber auch das Älterwerden und das Sterben („die Einschläge kommen näher“) werden so langsam zum Inhalt der neuen Lieder, man wird ja nicht jünger.

Und die Musik: Rock von ungeschliffen bis bluesig, auch mal ’ne Ballade und kleine Überbleibsel von Neuer Deutscher Welle. Viele neue Stücke und einige alte Lieder mit aktualisiertem oder völlig neuem Text zeigen wo es hingehen soll.

Die „Zornigen alten Männer“ sind:


Foto Hilmar Brunow

Wolfgang Brust (git, voc), Mitgründer der „Schweinekombo“, spielte in verschiedenen Deutschrock-,Oldie- und Bluesgruppen, macht Musik für Kinder, Gitarrist bei „Six of Eight“ und „Sevgi und Merhaba“.
Johannes Diehl (voc, git, harp), kam damals direkt aus dem Kirchenchor in die „Schweinekombo“, spielt noch in einer Oldie-Band und geht häufig allein mit seiner Gitarre auf die Bühne.

Foto Hilmar Brunow

Foto Hilmar Brunow

Peter Stirnberg (dr, voc), ersetzte schon nach wenigen Monaten den ersten Drummer der Schweinekombo, spielte in unzähligen Combos, u.a. bei Peter Bursch’s „Windrose“, „What ever Works“, „Floriana di Luca“, …
Henri Hochstrate (b, git, voc) spielte in den 80ern und 90ern mit der „Tönnis Basement Band“ und „Sidecar Solo“ im Ost- und Westfälischen. Über Johannes, mit dem er schon lange Oldies rockt, kam er zu den Zornigen.

Foto Hilmar Brunow