Presse

(SZ) – 27. April 2018

Das Streiflicht

 (SZ) Zu den wenigen ü̈ber viele Jahre politisch aktiven Bands, die sich lange treu geblieben sind, gehö̈rt die Gruppe Schweinecombo. In den 80er-Jahren unterlegte sie die Forderungen der Friedensbewegung mit einem Mix aus Rock, Blues und einwandfreier Lebenseinstellung. Keine Demo und kein Ostermarsch waren ohne die Combo denkbar. Zum Höhepunkt ihrer Erregung wurde das Musical „Tage, die wie Wunden brennen“.

… Weil aber nicht nur Themen ä̈lter werden, sondern auch Zornesfalten tiefer, benannte sich die Schweinecombo nach 25 Jahren um, und zwar in ZAM!: Zornige Alte Mä̈nner.

 … Und ZAM! ist nicht allein. Auch der 79 Jahre alte Wiener Kü̈nstler Hermann Nitsch fü̈hlt noch unverändert stark die Kraft der Empö̈rung in sich lodern, zumindest hat er das jetzt in einem Interview gesagt: „Ich will streitbar bleiben auch im hohen Alter.“

 … Die Schweinecombo wollte wohl eher, dass die Leute sich rhythmisch gut aufgehoben fü̈hlen, wä̈hrend sie zornig sind, und bei allem Wohlfü̈hlen nicht vergessen, warum sie zur Demo gehen.

Aus rechtlichen Gründen kann hier nur ein Auszug des Artikels erscheinen. Die Originalversion ist hier zu finden -> https://sz.de/1.3959394


 

ZAM-RN-4012016

Quelle: Ruhr Nachrichten vom 4.01.2016


ZAM Premiere WR 27.04.2015
ZAM Premiere WR 27.04.2015